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Da Hubert

 

Was ist denn das für ein lieber Bub? Diese Frage stellen die Besucher des Schulkonzertes in der Realschule Miesbach, als ein Knabe aus  der 7. Klasse alleine  am Klavier das Musikstück „Man müsste Klavier spielen können“ singt und spielt. Seine Ausstrahlung fesselt und begeistert den ganzen Saal. Standing Ovations! Zwei Mädchen aus der 10. Klasse überreichen ihm auf der Bühne rote Rosen.

Sein Name, Hubert H., ist seitdem in aller Munde. Genauso wie seine musikalische Begabung. Seine Musikkarriere startet aber erst. Neben dem Klavier erlernt er später die Trompete, um anschließend in der Blaskapelle Unterdarching mitspielen zu können. Weil sein Drang, sich musikalisch ständig weiterzuentwickeln aber nicht gebrochen ist, erlernt er das Orgelspiel und legt mit 19 die Prüfung für den C-Schein im Orgelspiel erfolgreich ab.

Am 7. Februar 1986 kam Hubert aus Sollach als dritter Sohn zur Welt. Auf dem „Krautn“-Hof, der stolz erhoben in Sollach auf einer Anhöhe gebaut ist, lebt er seitdem. Nach der Realschule macht er eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Plötzlich  steht  die Bundeswehr    vor   der Tür. „Wenn! Dann aber nur zum Musikkorps!“ beschließt er. Durch viel Geschick und Zufall kam es auch so. Zusammen mit dem Hardl kommt  Hubert nach der Wehrgrundausbildung zum Luftwaffenmusikkorps I in München/Neubiberg. Ihm gefällt es dort sehr gut, worauf er sich entschließt, seine Bundeswehrzeit zu verlängern und beginnt ein Musikstudium an der Trompete bei der Bundeswehr in Düsseldorf. Und wenn er nicht gerade mit Bagg Ma´s on tour ist, dann studiert er noch heute.

Bei Bagg Ma´s lässt der "Krautä" neben der Trompete und dem Gesang noch das Schlagzeug ertönen und ist unser Chef. Er bringt uns musikalisch voran und kümmert sich darum, dass wir gut klingen.

  

Da Hardl bei seiner Lieblingsbeschäftigung

 

"Des is doch der Spargeltarzan aus der 7a" dachte jeder, wenn er in der Miesbacher Realschule den Hardl über den Schulhof schlendern sah. Das trifft auch heute noch auf unseren schlacksigen Klarinetter aus Hausham zu und kommt nicht von ungefähr. Es heißt, dass zu seiner Kindheit, welche bei ihm am 12. Mai 1986 begann, die Armut in Deutschland noch so weit verbreitet war, dass sich die Menschen ausschließlich von Kartoffeln und Milch ernährten. Bis auf einen winzigen Berg am Rain in Hausham - dort brauten einige hochtechnisierte Bauern ihr eigenes Weißbier.

Als er dann wegen seines für diese Zeit phänomenalen Längenwachstums, vermutlich durch das Weißbier hervorgerufen, nicht mehr durch seine Klassenzimmertür in der Grundschule kam, war er gezwungen eine "höhere Schule" zu besuchen. In der Gunetzrhainer Realschule in Miesbach besserte sich dann seine Lebenssituation - zumindest für kurze Zeit. Denn als er schon bald den Schulkameraden Hubert H. aus S. kennenlernte und wegen mehrerer gemeinsamer Streiche gegen den Hausmeister Kirchberger die Blutsbruderschaft mit ihm einging, nahm das Unheil seinen Lauf. Sie konnten nicht mehr ablassen voneinander und ritten während ihrer gesamten Ausbildung zum Bankkaufmann, sowie in ihrer gemeinsamen Bundeswehrzeit beim Luftwaffenmusikkorps1 in Neubiberg Seite an Seite auf ihren Instrumenten bis sich der Hardl entschloss, wieder in die ewigen Jagdgründe der Raiffeisenbank Miesbach zu reiten, wo er auch heute noch seine Geschäftstüchtigkeit beim Tausch von Talern gegen Schuldscheine beweist. Während der gesamten Zeit zog der Hardl aber auch mit anderen Indianern um die Häuser - dies war der Stamm der "Blaskapelle Agatharied" bei dem er viel an musikalischer Erfahrung erbeutete.

Heute sind die Indianer vom Stamm "Bagg Ma´s" froh, dass sie einen so lustigen, schlacksigen Medizinmann (heutzutage auch Manager+Sänger genannt) dabeihaben - der auch manchmal mit dem Wolf (bzw. der Klarinette) tanzt.

 

Unser Dio...immer Arm in Arm - und wenn´s nur mit´m Hardl is

 

Der Dionys war schon seit seiner Geburt am 4.7.1987 ein recht aufgewecktes und fröhliches Kerlchen und zu jeder Schandtat und jedem Spass zu haben. Sei es, dass er einem unwissenden Klassenkameraden schon in der 3. Klasse eine Chillischote gibt und sagt:"Probier amoi - schmeckt guad." Worauf sich dieser weinend auf´s "Klo" begibt und eine halbe Stunde nicht mehr zu sehen war. Oder das Ärgern der Lehrer bis zur Weißglut in der Hauptschule. Bis hin zu seinen jugendlichen Auswüchsen, als er auf der Abschlussfahrt mit Zigarre und Wodkaglas in der Hand, in einer bis obenhin mit Schaum gefüllten Badewanne sitzt und wie ein edler König seinem Zimmerkameraden befiehlt: "Bitte Haare schamponieren."

Seit dieser Zeit nahmen auch seine nächtlichen Streifzüge mit anderen "Freunden der Nacht" immer mehr zu, wie zum Beispiel zum Starkbierfest in Fischbachau.

Dort hieß es nach der 1. Halbe Bier noch: "Aahhh, is des Starkbier guad."

Nach der 2.: "Der Maximator haut ganz schee eini."

Vor der 3. dann: "Davor kannt ma no an doppltn Schnaps dringa, oder?" Gesagt getan.

Bei der 4. Halbe nur noch: "I mog koane mehr, i muas auf´s Klo."

Nach der Rückkehr vom "Klo": "Jetz´ sauf i´s doch."

Trinkt die Halbe auf 2 Züge aus und sagt: "No an Schnaps, weil´s scho wurscht is."

Danach springt er auf den Tisch und schreit: "Auf gehd´s. Jetz´ fahr ma no ins Spinnradl (eine Tanzbar)."

Wenn der Dionys mal nicht beim "Abrocken" unterwegs war, so fand man ihn meist zuhause beim Akkordeon- oder Trompete-Üben.

Durch seine unglaubliche Freude und Liebe am Musikmachen bereichert er Bagg Ma´s immer wieder auf´s Neue mit seinem Können auf dem Akkordeon, dem Keyboard und seinem Gesang, sowie durch seine witzigen Kommentare und sein immerwährdenes Lächeln. Wir sind dankbar, dass wir einen so lebensfrohen Kerl bei uns haben.

 

Da Spax - genießt und schweigt

 

Unser  Virtuose  an  der  Gitarre,  Max bzw. Spax, erblickte am 2. Januar 1984 das Licht der Welt. Max war sofort sehr begeistert von seiner Nabelschnur. Er zupfte ständig daran. Man sagt, er ist der einzige Mensch, der seine vertrocknete Nabelschnur so in Schwingungen versetzen konnte, dass ein Ton entstand. Seine Berufung stand fest. Der geborene Gitarrist.

Da allerdings eine normale Akkustikgitarre nicht ausreicht, setzt er die Saiten der Gitarre unter Strom. Außer einer leichten Überspannung im Gehirn sind ihm keine sichtbaren Schäden geblieben. Doch – Seine Finger sind schnell wie ein geölter Blitz, an der Gitarre wird er ein richtiger Hund!

Auch beruflich bringt ihm dieses Schlüsselerlebnis weiter, denn er weiß nun, dass Strom eine gute Sache ist. So startet er nach dem erfolgreichen Abitur sowie der Zivildienstzeit ein Studium für Elektrotechnik.

Max wohnt in Hausham in einem idyllischem Einfamilienhaus. Seinen Ausgleich findet er beim "Selberbauen" von Gitarren oder anderen Geräten, wie beispielsweise seinem Holzkohlegrill, den er aus einer alten Metalltonne gebaut hat. Oder er geht zum Fischen. Sein Trick dabei: Natürlich! Er setzt die Angel unter Strom.

Für Bagg Ma´s ist er ein Glücksgriff. Anfangs kann er mit der Oberkrainer-Musik nur wenig anfangen, wie sich bei der ersten Probe mit ihm herausstellt. Nachdem er sich zwei CD´s bis zur nächsten Probe zum Mitzupfen ausgeliehen hat, sagt er uns kurzentschlossen zu. Bei ihm stellt sich ein Lebenswandel ein. Obwohl er bis jetzt nichts mit der Musikrichtung am Hut hat, ist er plötzlich auf vielen Weinfesten und Oberkrainer-Treffen zu sehen. Ihm gefällt die Musik immer besser und Bagg Ma´s kann sich auf ihn als Gitarrist voll und ganz verlassen. Er ist unser Fachmann, wenn es rund um die Elektronik oder um moderne Musik geht.

UNSER SPAX!

 

...und da Sepp - kein Kommentar.

 

Wie man zu unserem Bassisten Josef alias Sepp nach Hause findet, ist eigentlich sehr einfach zu erklären: Man fährt in Kleinpienzenau neben der Kirche den Berg hinauf und dann die Straße so lang weiter, bis man am ... Ende der Welt angekommen ist. Abgeschieden und sehr idyllisch ist der Loher-Hof ein wunderbares Platzerl mit Blick auf den Irschenberg.

Eigenartig ist es irgendwie schon, dass an dieser Stelle immer die Sonne aufgeht, wenn wir vom Musikspielen heimfahren und den Sepp pünktlich zur Stallarbeit abliefern. Früher war das ganz anders. Mit 13 Jahren hat er seine Karriere als Bassist bei der Blaskapelle Agatharied begonnen. Damals kam er früher nach Hause, schließlich verdrehten sich bereits nach einer Maß Bier seine Augen und er war der eigenen Muttersprache nicht mehr mächtig. Da klappt es auch mit der Stallarbeit nicht.

Aber das mit dem Bass klappt! Durch viel Eigeninitiative und Fleiß verbessert Sepp seine Bass-Künste ständig. Nach der Tuba, legt er sich schon bald einen Kontrabass zu. Schnell stellt er aber fest, dass noch besser zu ihm ein Oberkrainer-Bariton passt. Und das passt wie die Faust aufs Auge. Denn nach kürzester Zeit trieb er die Gründung eine Oberkrainer-Musik mit aller Kraft voran. -> Bagg Ma´s. Schließlich erlernt er auch noch den E-Bass, um sein Bass-Man-Profil abzurunden. Was für Normal-Sterbliche der Herzschlag ist, ist für den Sepp der Bass-Schlag.

Josef, geb. 15.07.1987, ist auf der Bühne unsere verlässliche linke Außenbahn am Bass und hinter der Bühne unser handwerklicher Meister. Als gelernter Schreiner baut er uns individuelle Kisten und Geräte, die wir auf der Bühne und zum Transport benötigen. Er ist ein Individualist, der seine eigenartigen Prinzipien ebenso wie sein „Schreinerbecken“ hart verteidigt. Der Sepp ist ein wichtiger Teil von Bagg Ma´s, aber auch Bagg Ma´s ein Teil von ihm.

 

 

 

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